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24.06.2022

Augustinus von Hippo (354-430) hat in seinen Schriften zahlreiche Ideen für eine ‹politische Theorie› aus christlicher Perspektive vorgelegt. Darüber hinaus agierte er als einflussreicher ‹Kirchenpolitiker›. Damit hat er über Jahrhunderte hinweg Spuren hinterlassen. Gerade im anglo-amerikanischen Kulturraum kristallisieren sich gegenwärtige Diskussionen zur Verhältnisbestimmung von Christentum und Politik um Augustinus.

Der 19. (virtuelle!) Augustinus-Studientag des ZAF wirft in Vorträgen ausgewählter Experten Schlaglichter auf das Themenfeld und lädt zum Austausch ein.

PROGRAMM

10.00– 10.15 h CHRISTIAN TORNAU (ZAF)

Eröffnung, Begrüßung und Einführung

10.15–11.15 h KAI PREUSS (Erlangen-Nürnberg)

Zwischen Weltreich und Provinz. Zum Ort des Politischen bei Augustinus

11.30–12.30 h DANIELA MÜLLER (Nijmegen)

Das tragische Erbe des Augustinus im Mittelalter. Der Ketzer als Zerstörer der christlichen Gesellschaft

― PAUSE ―

14.00–15.00 h JÜRGEN MIETHKE (Heidelberg)

Das Erbe Augustins im letzten Kampf zwischen Kaiser und Papst. Politischer Augustinismus im 14. Jahrhundert und seine Kritik durch Marsilius von Padua und Wilhelm von Ockham

15.15–16.15 h MARIUS MENKE (Paderborn)

Politischer Augustinismus und augustinischer Liberalismus im 20. und 21. Jahrhundert

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